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Ausbildung

Erster Start

Wenn Sie das Segelfliegen einmal auszuprobieren möchten, kann es eigentlich gleich losgehen. Sie können nahezu an jedem Wochenende einen Rundflug in einem unserer doppelsitzigen Segelflugzeuge mitmachen.

Desweiteren bieten wir je nach freier Ausbildungskapazität ein Art 4-wöchigen Schnupperkurs an, wobei Sie die Möglichkeit haben, auf dem vorderen Pilotensitz selbst unter Anleitung eines Fluglehrers zu steuern. Dazu müssten vorher einige Formalitäten mit dem Ausbildungsleiter erledigt werden. Anfrage unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Betreff: Schnupperkurs

Nach dem diesen 4 Wochen mit ca. 5-10 Flügen sollten Sie dann Ihre Entscheidung zu eine Pilotenausbildung im Aero Club Fürth e.V. treffen können.

Die Voraussetzungen

- Mindestalter 14 Jahre (Lizenzerteilung frühestens ab 16 Jahren)
- Aufnahme in eine aktive Vereinsmitgliedschaft / Schnupperstatus
- Versicherung, ATO-Schülermeldung und sonst. Formulare unterschrieben
- Bei Minderjährigen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
- Es dürfen keine Tatsachen vorliegen, die den/die Bewerber/in als unzuverlässig erscheinen lassen

Weiterhin muss nach den ersten 4 Wochen bzw. bei Beginn der Ausbildung folgendes vorliegen
oder beantragt werden:

- Kopie Personalausweis oder Reisepass
- fliegerärztlichen Tauglichkeitszeugnisses Klasse 2
- Führungszeugnisses
- Auszug aus Verkehrszentralregister
- Erklärung darüber, dass keine schwebenden Strafverfahren vorliegen
- Nachweis über Sofortmaßnahmen am Unfallort oder Erste-Hilfe-Ausbildung
- 2 Passbilder

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Piloten gliedert sich in 3 wesentliche Ausbildungsabschnitte und schließt mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab.

Abschnitt 1:

Der Flugschüler muss die Fähigkeit besitzen, unter Aufsicht eines mitfliegenden Fluglehrer das Luftfahrzeug zu bedienen und Manöver am Boden und in der Luft auszuführen. Außerdem  muss  der  Bewerber  die  Fähigkeit  besitzen, einen kompletten  Flug  einschließlich Langsamflug  und  Heranfliegen  an  den  Strömungsabriss mit  entsprechenden  Vorbeugungsmaßnahmen zu absolvieren. Des Weiteren muss er die Startart(en) beherrschen, in der (denen) er ausgebildet wurde. Er  muss  die  Platzrundenverfahren  einhalten,  den  Landeanflug  mit  Landung  sowie  die  Notverfahren in den einzelnen Phasen sicher beherrschen.

Abschnitt 2:

Der Flugschüler muss die Fähigkeit besitzen im Alleinflug unter Aufsicht oder eines mitfliegenden Fluglehrers die Übungen aus dem Ausbildungsabschnitt 2 sicher ausführen zu können. Die Notverfahren sind sicher zu beherrschen.

Abschnitt 3:

Der  Bewerber  muss  in  der  Lage  sein,  einen  Überlandflug  entsprechend  den  luftrechtlichen Vorschriften vorzubereiten und durchzuführen. Die Notverfahren sind sicher zu beherrschen.


Theoretische Ausbildung, Überlandflüge und praktische Prüfung

Die praktischen Übungen werden parallel von einer theoretischen Grundausbildung durch die Fluglehrer während der Flugsaison begleitet.

Das komplette Theoriewissen können Sie sich idealerweise während der Wintermonate in einem Theorieunterricht aneignen. Unterrichtet wird in den Fächern: Luftrecht, Sprechfunk, Meteorologie, Navigation, Aerodynamik und Technik, Flugzeugkunde, Instrumentenkunde, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen. Abgeschlossen wird die theoretische Ausbildung mit einer schriftlichen Prüfung am Luftamt Nordbayern (Flughafen Nürnberg).

Nach erfolgreicher theoretischer Prüfung steht in erster Linie Üben, Üben, Üben auf dem Programm. Sie werden Ihr Gefühl und Ihre Wahrnehmung für die Thermik trainieren und sich langsam an immer längere Flugzeiten gewöhnen. Ein Fluglehrer darf nun auch schriftliche Flugaufträge erteilen, so dass ein Fliegen ausserhalb der Sichtweite des Lehrers möglich ist.

Nun werden neben dem fliegerischen Können auch noch weitere Punkte intensiv geschult und benötigt, wie Navigation, Orientierung oder Beobachtung des Luftraums und Wetter. Aber keine Angst, diese Erfahrungen müssen Sie nicht alleine machen, sondern ganz gezielt mit einem unserer Fluglehrer. Diese werden Ihnen auch Möglichkeiten aufzeigen, was zu tun ist, wenn die Thermik nicht ausreicht, um zum Heimatflugplatz zurückzukehren.

Als Abschluss steht dann noch ein 50km-Überlandflug an. Dieser soll überprüfen, ob Sie alle angeeigneten Fähigkeiten im Alleinflug umsetzen können.

Um nun letztendlich die endgültige Pilotenlizenz zu bekommen, müssen Sie nun noch eine praktische Prüfung mit einem Prüfer des Luftamtes Nordbayern absolvieren und bekommen nach Bestehen die Segelfluglizenz. 

Die Voraussetzung für die praktische Prüfung sind:

Mindestens 15 Stunden Flugunterricht in Segelflugzeugen oder Reisemotorseglern (max. 7 Std.)

- 10 Stunden Flugunterricht mit Fluglehrer

- 2 Stunden überwachter Alleinflug

- 45 Starts und Landungen

- 1 Allein­Überlandflug von mindestens 50 km (27 NM) oder 1 Überlandflug mit Fluglehrer von
  mindestens 100 km (55 NM).

- 3 Starts und Landungen auf einem weiteren Flugplatz als den Heimatflugplatz

- Beherrschung eines zweiten Flugzeugmusters

- die bestandene Theorieprüfung

- Funksprechzeugnis (wird i.d.R. zusammen mit der Theorieausbildung vermittelt)

Weitere Details zu den einzelnen Ausbildungsverfahren sind im Internet unter
"methodik segelflugausbildung“ zu finden.

Beispiel Literatur:


- Flug ohne Motor - Ein Lehrbuch für den Segelflieger von Winfried Kassera
- Segelfliegen für Anfänger - Theorie und Praxis von Alexander Willberg
- Streckensegelflug - von Helmut Reichmann
- Fragenkatalog für Segelflieger - relevant zur theoretischen Prüfungsvorbereitung

Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Ausbildungsleitung gerne zur Verfügung, siehe Kontaktformular.


 
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